| DOW (DEC) 8281.22 | Nasdaq (DEC) 1529.33 | S&P 500 (DEC) 850.12 |
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Lexikon - C
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CAC 40
Abkürzung für Compagnie des Agents de Change 40 Index. Index der Pariser Wertpapierbörse; umfasst die 40 umsatzstärksten Aktien des Compagnie des Agent de Change.
Calendar-Spread
Dies ist eine Kombination von gleichzeitig gekauften und verkauften Optionen. Es wird also eine Long und eine Short Position mit demselben Basisobjekt und -preis, jedoch mit unterschiedlichen Verfallsdaten gehandelt.
Call
Die englische Bezeichnung für "Kaufoption" ist "Call". Der Käufer derselben erwirbt das Recht - aber nicht die Pflicht - während der Laufzeit die angebotenen Wertpapiere zu den festgelegten Konditionen zu kaufen. Der Gegensatz dazu ist ein "Put" bzw. die Verkaufsoption.
Candlestick-Charts
Aus Japan stammende, technische Analysemethode. Die Darstellung als Candlestick-Chart ("Kerzenchart") ermöglicht gegenüber den westlichen Chartanalysen zusätzliche Signale. Der Eröffnungs- und der Schlusskurs werden in einem Rechteck dargestellt, das je nach Entwicklung der Börsensitzung (positiv oder negativ) ausgefüllt wird oder nicht. Zusätzlich werden der Tageshöchst- und der Tagestiefstkurs durch dünne Balken dargestellt. Eine schwarze Kerze steht für fallende, eine weiße für steigende Kurse. Die sogenannten Schatten geben Höchst- bzw. Tiefstkurse an.
Candlesticks
Begriff der Charttechnik. Sie wurden von den Japanern im 16. Jahrhundert eingeführt und bestehen aus vier Kursen, dem Eröffnungskurs, dem Tageshoch, dem Tagestief und dem Schlusskurs. Eröffnung und Schluss bilden den Kerzenkörper. Der Körper wird als dicker senkrechter Strich gezeichnet. Er ist schwarz, wenn der Eröffnungskurs über dem Schlusskurs liegt. Sonst ist er weiß. Aus dem Körper heraus werden nach oben und nach unten Antennen/Dochte gezeichnet, die bis zum Tageshoch bzw. Tagestief reichen. Mit Hilfe mehrerer Kerzen können verschiedene Muster entstehen, die entsprechend interpretiert werden können.
Cap
Caps (und Floors) sind eine Versicherung gegen steigende (bzw. fallende) Zinsen. Der Käufer ist der Versicherungsnehmer, der Verkäufer der Versicherungsgeber. Bei einem Cap wird dem Cap-Käufer gegen Zahlung einer Prämie garantiert, dass die Zinsbelastung aus der bestehenden oder noch aufzunehmenden variabel verzinslichen Verbindlichkeit eine festgelegte Zinsobergrenze (Strike) während der Laufzeit des Caps nicht übersteigt. Gleichzeitig partizipiert der Cap-Käufer von fallenden Zinsen. Der Cap-Verkäufer verpflichtet sich, eine eventuell über den Strike hinausgehende Mehrbelastung durch eine Zahlung an den Versicherungsnehmer auszugleichen.
Capped-Garantie-Zertifikat
Bei Capped-Garantie-Zertifikaten kann sich der Anleger an leicht höheren Partizipationsraten im Vergleich zu herkömmlichen Garantie-Zertifikaten freuen. Im Gegenzug ist dafür die Rückzahlung gedeckelt, so dass der Anleger zwar an leichten Kurssteigerungen zu einem höheren Anteil partizipiert, als bei herkömmlichen Produkten, bei explodierenden Kursen allerdings in seiner Performance zurückbleiben kann.
Carry
Carry kann auch als "carrying charge" bezeichnet werden. Der Ausdruck "carrying charge" beschreibt die allgemeinen Kosten für die Lagerhaltung, wie z.B. Mietkosten für Lagerräume, Zins für das in der Ware gebundene Kapital, Versicherungsprämien, Transportkosten u.ä.
Carrying Charge
Der Ausdruck "carrying charge" beschreibt die allgemeinen Kosten für die Lagerhaltung, wie z.B. Mietkosten für Lagerräume, Zins für das in der Ware gebundene Kapital, Versicherungsprämien, Transportkosten u.ä.
Cash Commodity
Die effektiv vorhandene Kassaware nennt man im Englischen "cash commodity".
Cash Management
Durch das Cash Management (die Finanzplanung von Firmen) soll eine optimale Steuerung der freien Mittel bzw. der Kredite zur bestmöglichen Rentabilität führen.
Cash Market
Der Markt für Kassaware wird "cash market" oder auch "spot market" genannt.
Cash-Flow
Kennzahl zur Aktien- bzw. Unternehmensanalyse. Die Berechnung des Cash-Flows ergibt sich im wesentlichen aus der Addition von Jahresüberschuss, Abschreibungen, Veränderungen der langfristigen Rückstellungen, Ertrags- und Einkommensteuern. Er stellt den Zugang an flüssigen Mitteln innerhalb einer bestimmten Abrechnungsperiode dar. Er findet Anwendung bei Verfahren der Investitionsrechnung, die im Rahmen der Beurteilung von anstehenden Investitionsvorhaben quantifizierbare Daten für die Entscheidung liefern sollen. Der Cash-Flow stellt ferner eine wichtige Kennzahl im Rahmen der Bilanz- und Finanzanalyse dar. Er ist nicht einheitlich definiert. Ein Versuch der Vereinheitlichung ist der Cash-flow nach DVFA/SG.
Cash-Flow-Ratio
Das Cash-Flow-Ratio ist eine Rentabilitätskennziffer, die auf der Basis des Cash-Flows berechnet wird. Sie gibt an, um das wievielfache der Cash-Flow pro Aktie im Kurs der Aktie enthalten ist. Berechnung: Cash-Flow-Ratio = Aktienkurs / Cash-Flow je Aktie. Den Cash-Flow je Aktie erhält man durch: Berechnung: Cash-Flow je Aktie = Cash-Flow des Unternehmens / Anzahl der Aktien.
Cash-Settlement
Ausgleich des Bewertungsergebnisses bei physisch nicht erfüllbaren Termingeschäften (z. B. Futures , Optionen auf Indizes, etc.).
CBOT
Abkürzung für Chicago Board of Trade. Die CBOT ist die weltweit größte Börse für den Handel mit Rohstoffen, Futures und Optionen.
CDAX
Der Aktienindex CDAX enthält alle deutschen Aktien, die im Prime Standard und General Standard der Frankfurter Wertpapierbörse (FWB) notiert sind - unabhängig von deren Branche. Basis der Berechnung ist der 30.12.1987 mit einem Wert von 1.000 Punkten. Eine historische Zeitreihe reicht bis 1970 zurück.
Central Rate
Englische Bezeichnung für Leitzins.
Certificates of Deposit (CD)
Geldmarktpapiere in Form von Inhaberpapieren, die vor allem von Banken emittiert werden und bei Fälligkeit zum Nennwert eingelöst werden. Ihre Laufzeiten bewegen sich zwischen 30 Tagen und 5 Jahren mit dem Schwerpunkt im Laufzeitbereich von 30 bis 180 Tagen. Neben festverzinslichen CD existieren auch CD mit variablem Zinssatz. Gegenüber Termineinlagen ist der Vorteil der CD vor allem in der Sekundärmarktfähigkeit zu sehen.
CFD
CFD steht für Contract for Difference und ist ein Differenzgeschäft. Ursprünglich wurden CFDs von großen Institutionen verwendet, um ihre Aktienexponierung kostengünstig abzudecken. Heute sind CFDs geläufige Marktwerkzeuge, die von Privatanlegern in der ganzen Welt genutzt werden. Wie der Name vermuten lässt, ist ein CFD ein Barausgleich eines Differenzgeschäftes zwischen dem Kaufpreis und Verkaufspreis eines Finanzinstrumentes. Ein CFD spiegelt die Performance eines Instruments wider und bietet den Vorteil, Instrumente wie Aktien, Rohstoffe, Indizes oder Währungen zu handeln, ohne sie selbst effektiv besitzen zu müssen. Mit dem CFD-Handel wird es dem Anleger ermöglicht, schon ab 1 % des Kaufpreises eines Underlyings von dessen Entwicklung zu 100 % zu profitieren. Es wird nur ein Hundertstel des Kapitals gebunden. Der CFD entwickelt sich genauso, wie das zugrunde liegende Underlying selbst, d.h. es gibt keinen Ablauftermin und keinen Zeitwertverfall. Es sind somit keine Termingeschäfte. Der Handel mit CFDs ist genauso liquide, wie das jeweils zugrunde liegende Underlying, hinzu kommt, dass der Anleger die Möglichkeit hat, auch von fallenden Märkten (short) zu profitieren. Käufer von CFDs sind Dividendenberechtigt, Verkäufer müssen diese zahlen.
CFTC
Commodity Futures Trading Commission. Diese amerikanische Behörde kontrolliert sämtliche an den amerikanischen Börsen gehandelten Rohstoffe.
Chart
Bezeichnung für die graphische Darstellung der Kurs- und Umsatzentwicklung von Wertpapieren, Branchen oder Börsen. Der anzuzeigende Zeitraum kann dabei frei gewählt werden. Charts sind die Grundlage der technischen Wertpapieranalyse. Unterschieden wird bei der Chartdarstellung zwischen Linien-, Balken-, Point & Figure-, Candle-Stick-Charts etc.
Chartanalyse
Die Chart-Analyse ist eine Technik zur Interpretation von Charts mit dem Ziel, Kursprognosen und -potenziale abzuleiten, um so geeignete Zeitpunkte für Kaufs- und Verkaufspositionen zu gewinnen. Für langfristig orientierte Analysen und Anlagen greift man auf gleitende Durchschnitte zurück. Für die Herleitung und Fundierung kurzfristiger Trendbewegungen wird insbesondere auf trendbeständige, graphische Formationen, Trendumkehrformationen sowie auf Stützungs- und Widerstandslinien verwiesen (technische Aktienanalyse).
Chartist
Börsenanalysten, welche anhand von Auswertungen einer Vielzahl von Charts Kauf- bzw. Verkaufsentscheidungen fällen.
Charttechnik
Der Begriff Chartechnik hat seinen Ursprung in Japan. Bereits in der Mitte des 16. Jahrhunderts handelten die Japaner mit Reis, der nicht vorhanden war, also mit Reis-Futures. Der Handel war zur damaligen Zeit sehr wichtig und der Gruß der Bewohner der Stadt war "Mokariamakka", was so viel wie "Machen Sie Gewinne" bedeutet. Auch heute ist das nicht anders. Eigentlich ist mit dem Wort BLASH (Buy low and sell high) alles gesagt. Doch die Japaner wollten etwas über den zukünftigen Verlauf der Future-Preise herausfinden. Sie betrachteten sich Charts und wollten Regelmäßigkeiten feststellen. Die Folge war, dass sich bestimmte Kursmuster im Laufe der Zeit wiederholten. Das Resultat war die Candlestick-Charttechnik. Die Regeln von heute beruhen immer noch auf den damaligen Erkenntnissen und täglich werden Milliarden von Dollar mit der Hilfe von charttechnischen Signalen gehandelt. Der große Unterschied zur fundamentalen Analyse ist, dass die Charttechnik nicht auf fundamentale Daten reagiert, sondern alles vom Chart und dessen Formationen abhängig macht. In der Vielzahl der Händler, die nach charttechnischen Signalen handeln, liegt die Begründung, dass das ganze System recht gut funktioniert.
Chicago Board of Trade
Das Chicago Board of Trade (Abk.: CBOT) ist die älteste und eine der bedeutendsten Terminbörsen der Welt. Ehemals nur für Warentermingeschäfte, hat das CBOT die Palette bis hin zu den Futures und Future-Optionen auf den Dow Jones Industrial Average und die U.S. Treasury Bonds ausgebaut.
Clearing
Forderungen und Verbindlichkeiten werden gegenseitig aufgerechnet, um zu einem periodischen, planmäßigen Ausgleich zu gelangen. Im Ergebnis werden nur die sich zugunsten bzw. zulasten eines jeden Teilnehmer ergebenden Salden gutgeschrieben bzw. belastet.
Clearing House
Das Clearing House (Clearingstelle) ist als Institution mit der entsprechenden Terminbörse verbunden. Derivate werden hier abgerechnet und erfüllt. Das Clearing House tritt in jedem Geschäft zwischen Käufer und Verkäufer als Vertragspartner auf, übernimmt so das Bonitätsrisiko und garantiert für die Abwicklung und Erfüllung der Kontrakte. Das Clearing House führt für jeden Kunden ein Konto (Margin Account), auf welches bei Kauf bzw. Verkauf eines Kontraktes eine Einschussleistung (Initial Margin) zu erbringen ist. Diese Initial Margin wird bei Glattstellung des Kontraktes vollständig rückerstattet.
Clearing Member
Mitglieder des "Clearing House" werden als "Clearing Member" bezeichnet. Das Mitglied muss gleichzeitig einen Börsensitz haben, wobei umgekehrt Nichtmitglieder auch im Clearing House tätig sein können. Diese zahlen allerdings eine höhere Kommission.
Clearingstelle
Das Clearing House (Clearingstelle) ist als Institution mit der entsprechenden Terminbörse verbunden. Derivate werden hier abgerechnet und erfüllt. Das Clearing House tritt in jedem Geschäft zwischen Käufer und Verkäufer als Vertragspartner auf, übernimmt so das Bonitätsrisiko und garantiert für die Abwicklung und Erfüllung der Kontrakte. Das Clearing House führt für jeden Kunden ein Konto (Margin Account), auf welches bei Kauf bzw. Verkauf eines Kontraktes eine Einschussleistung (Initial Margin) zu erbringen ist. Diese Initial Margin wird bei Glattstellung des Kontraktes vollständig rückerstattet.
Close
Bezeichnung für den offiziellen Schlusskurs des Tages.
Closed-End-Fund
Das Kapital des Fonds wird - analog zu geschlossenen Immobilienfonds - durch Zeichnung einer bestimmten, von vornherein begrenzten Anzahl von Anteilsscheinen aufgebracht. Eine vertragliche o.ä. Verpflichtung zum Rückkauf von Anteilen besteht nicht. In einigen Ländern (z.B. USA) dürfen die Fonds-Anteilsscheine an einer Börse gehandelt werden.
CME
Chicago Mercantile Exchange: Handelsplatz für Derivate, insbesondere Futures und Futureoptionen.
Collar
Ein Collar ist die vertragliche Festlegung eines Höchst- und Mindestzinssatzes bei floating-rate notes.
Commercial Banking
Als Überbegriff für alle traditionellen Bankgeschäfte steht das sog. "Commercial Banking".
Commission
Die Commission (Kommission) ist eine Provision, welche ein Broker für seine Vermittlungstätigkeit erhält. Sie wird für den Kauf und Verkauf gemeinsam erhoben (round turn commission).
Commodity
Bezeichnung für eine Ware wie Getreide, Kaffee oder einen Rohstoff wie Gold, Silber.
Commodity and Trade Financing
"Commodity and Trade Financing" ist eine neuere Finanzierungstechnik, die vor allem im Rahmen von Außenhandelsfinanzierungen Anwendung findet. Diese Art der Barkreditfinanzierung zielt speziell auf den Handel mit börsennotierten Handelswaren ab. Die finanzierende Bank stellt Kreditvergabe weder auf den Lieferanten, noch auf den Abnehmer der zugrundeliegenden Ware ab, sondern lediglich auf die Ware selbst. "Commodity and Trade"-Finanzierungen werden beim Rohstoffhandel mit Unternehmen aus den Staaten des ehemaligen Warschauer Paktes angewandt.
Commodity Option
Verbrieft das Recht zum Bezug (Call-Option) oder Lieferung (Put-Option) einer Ware zu einer bestimmten Menge, einer bestimmen Qualität, einem festen Termin und zu einem festgesetzten Preis.
Common Gap
Bezeichnet eine Kurslücke in einem Seitwärtstrend oder Lücken durch geringe Umsätze. Sie sind nicht von Bedeutung und es können keine Aussagen über den weiteren Kursverlauf gemacht werden.
Common Shares
Englisch für Stammaktien.
Computerbörse
Bei der Computerbörse sind die Börsenteilnehmer nicht mehr persönlich auf dem Börsenparkett anwesend, sondern können von außerhalb der Börse via Computer-Bildschirm ihre Abschlüsse tätigen. Zu den bekanntesten Computerbörsen zählen NASDAQ und DTB für Termingeschäfte.
Computerhandel
Die Vermittlung von Wertpapierkäufen bzw. -verkäufen per Computernetz wird als Computerhandel bezeichnet. An der Börse ist im allgemeinen der Skontroführer dafür zuständig, Angebot und Nachfrage abzustimmen, während im Computerhandel ein Zentralrechner diese Funktion übernimmt. Verglichen mit dem konventionellen Börsenhandel hat der Computerhandel sehr viel Bedeutung. Experten vermuten, dass der übliche Handel auf dem Börsenparkett früher oder später ganz durch den Computerhandel verdrängt werden könnte.
Consols
Bei einer Zusammenfassung (Konsolidation) mehrerer Anleihen werden die einzelnen Teile dieser neuen Gesamtanleihe als Consols (Konsols) bezeichnet.
Contango
Das "contango" gibt es bei Londoner Metall-Märkten: Der Kassapreis ist tiefer als der Preis der Terminware. Im umgekehrten Fall nennt man dies "Backwardation".
Contract
Der Contract ist die Menge eines Rohstoffes mit genau definierten Qualitätsstandards.
Contract Month
Aus dem Englischen für Kontraktmonat. Dies steht für einen bestimmten (aktiven) Monat, für den Kontrakte gehandelt werden.
Contrary Opinion
Als Contrary Opinion wird die "gegensätzliche Meinung" zum Erfassen des mehrheitlichen Verhaltens der Börsenteilnehmer bezeichnet.
Convertible Bond
Englische Bezeichnung für Wandelobligation.
Corporate Governance
Corporate Governance (CG) bezeichnet die verantwortliche, auf nachhaltige Wertschöpfung ausgerichtete Unternehmensführung und -kontrolle. Unter CG versteht man das gesamte System interner und externer Kontroll- und Überwachungsmechanismen in einer Unternehmung. Die unter dem Schlagwort CG behandelten Themen reichen von der Struktur der Eigentums- und Kapitalverhältnisse, der Rechte und Pflichten der Aktionäre, der personellen Zusammensetzung und Effektivität der Gremien zur Leitung und Kontrolle des Unternehmens inklusive Fragen der Mitbestimmung der Mitarbeiter, der Rechnungslegung und Transparenz bis hin zum Kontrollerwerb durch Unternehmensübernahmen.
Corporation
Bezeichnet eine Körperschaft in den USA, Kanada und Japan und ist gleichbedeutend mit der Aktiengesellschaft in Deutschland.
Cost of Carry
Englisch für Haltekosten: Positive wie negative Netto-Finanzierungskosten des Besitzes eines Kontraktgegenstandes. Unter den Cost of Carry werden bei Covered Warrants die Finanzierungskosten des Stillhalters für seinen Deckungsbestand verstanden. Bei Warenterminkontrakten zählen dazu Lagerkosten, Versicherungsprämien sowie Zinskosten für die Finanzierung des Erwerbs von Waren. Als positive Finanzierungspositionen lassen sich Zinserträge und Dividenden bei Finanzaktiva anführen.
Cost-Average-Effekt
Bei Anlageplänen mit regelmäßigen Einzahlungen erreicht der Anleger, dass bei fallenden Kursen mehr, bei steigenden Kursen entsprechend weniger Fondsanteile erworben werden. Diese regelmäßige Einzahlung gleichbleibender Beträge über einen längeren Zeitraum hat für den Anleger den Vorteil, dass er die Anteile bei unterschiedlichen Ausgabepreisen zu einem insgesamt günstigeren Durchschnittspreis kauft. Zudem wirkt sich positiv aus, dass der Anleger im Rahmen eines Sparprogramms auch Anteils-Bruchteile erwirbt und den Kauf nicht auf volle Stücke abstellen muss.
Cost-per-Order-(CPO-)Transaktionen
Dieser Begriff aus dem Onlinemarketing bezieht sich auf die Abrechnungsart zwischen dem werbenden Unternehmen und dem Mediadienstleister, der Anzeigen bzw. Banner im Auftrag des Unternehmens schaltet. Bei dieser Vergütungsart entstehen dem Werbetreibenden Kosten pro online generierter Bestellung.
Coupon
Auch als Kupon bezeichnet. Durch den Coupon wird ein Aktienbesitzer zum Bezug der Jahresdividende berechtigt. Der Coupon ist Zubehör der Aktie. Gegen Vorlage wird die fällige Dividende ausgezahlt. Coupons sind für einen längeren Zeitraum auf dem Couponbogen zusammengefasst.
Courtage
Die Courtage ist die Vermittlungsgebühr, die ein Börsenmakler für die Abwicklung einer Kaufs- oder Verkaufsorder erhält. Die Höhe ist für die Kursmakler einheitlich festgesetzt. Sie wird in % oder Promille des Kurswertes bei Aktien bzw. in % oder Promille des Nennwertes bei festverzinslichen Wertpapieren angegeben und kann nach Wertpapiergattungen, nach Kurswerthöhe und nach Geschäftsart gestaffelt sein. Die abwickelnde Bank stellt dem Kunden die Courtage für den erteilten Auftrag in Rechnung.
Covered Warrants
Zu Beginn des Optionsscheinmarktes und auch heute noch versteht man unter diesen sogenannten "gedeckten Optionsscheinen" Aktien- Optionsscheine, die das Recht zum physischen Bezug von Aktien verbriefen, die sich während der Laufzeit des Optionsscheins in einem gesondert gehaltenen Deckungsbestand befinden. In neuerer Zeit wird immer mehr auf das Instrumentarium des Deckungsbestandes verzichtet. Stattdessen stellen die Emittenten durch den Abschluss von weiteren Finanztransaktionen sicher, dass Lieferansprüche des Optionsscheininhabers bei Ausübung des Optionsrechts erfüllt werden. Darüber hinaus werden mittlerweile auch solche Optionsscheine vom Begriff "Covered Warrants" erfasst, bei denen statt der physischen Lieferung ein Barausgleich möglich ist.
Crash
Zusammenbruch der Börse, die Kurse sinken ins "endlose".
CRB
Abkürzung für Commodity Research Bureau.
cron
Im Englischen steht Cron für Ernte. Cronyear bedeutet Erntejahr und ist für jeden agrarischen Rohstoff festgelegt.
Cross Hedge
Absicherung einer Kassaposition durch einen bezüglich des Basisobjekts unterschiedlichen, hinsichtlich der Wertentwicklung ähnlichen Terminkontrakt.
Cross Rate
Bezeichnung für den Wechselkurs zweier Währungen.
Cum
Lat. "mit". Bezeichnung am Euromarkt für Wertpapiere mit Zins-, Dividenden- oder sonstigen Bezugsscheinen.
Currency Option
Auch bezeichnet als Devisen-Option. Eine Devisen-Option gibt dem Inhaber das Recht, nicht aber die Pflicht (vertragliche Option von zwei Vertragspartnern) eine festgelegte Devise zu einem bestimmten Zeitpunkt zu einem vorher festgelegten Kurs zu kaufen oder zu verkaufen. Da aber keine physische Lieferung der Devisen erfolgt, wird bei Devisen-Optionen der Kursgewinn durch Barausgleich vom Emittenten ausgezahlt.
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