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Lexikon - P
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Paket
Bezeichnung für einen größeren Nominalbetrag von Aktien einer Gesellschaft, die sich in einer Hand befinden.
Paketabschlag
Bezeichnung für einen dem Käufer eines Aktienpaketes gewährten Nachlass.
Paketaufschlag
Bezeichnung für einen vom Käufer eines Aktienpaketes zu zahlenden Aufschlag.
Pakethandel
Bezeichnung für den Handel mit Aktienpaketen. Der Pakethandel vollzieht sich meist außerhalb der Börse.
Paper Profit
Das Paper Profit ist der Papiergewinn oder Buchgewinn, der durch ein erfolgreiches Engagement entstanden, aber noch nicht realisiert ist.
Pari
Pari (Parikurs) ist ein Börsenkurs oder ein Emissionspreis, der dem Nennwert des betreffenden Wertpapiers entspricht. Kurs (Preis) und Nominalwert sind gleich. Das Papier hat dann einen Parikurs von 100% (des Nominalwertes). Bei Aktien ist der Nominalwert der betragsmäßige Anteil am Aktienkapital.
Pari-Kurs
Ausgabe von Wertpapieren zum Nennwert. Aktien dürfen nicht unter pari ausgegeben werden; Anleihen dagegen werden regelmäßig unter pari (z. B. zu 85 %) ausgegeben.
Parity
Parity ist eine alternative Bezeichnung für den inneren Wert einer Option.
Parkett
Der Ort, an dem physisch der Börsenhandel stattfindet. Das Parkett dürfen nur die zugelassenen Börsenbesucher wie z.B. die Makler betreten. Durch das Aufkommen von Computerbörsen wird der Parketthandel jedoch immer mehr in den Hintergrund gerückt.
Partizipationsschein
Beteiligungsform an Schweizer Aktiengesellschaften. Stellt ein Beteiligungspapier dar, das im Vergleich zur Aktie auch mit Vermögensrechten, jedoch mit keinerlei Stimmrechten u.ä. ausgestattet ist. Durch Ausgabe von Partizipationsscheinen statt Aktien schützt sich eine Aktiengesellschaft v.a. vor unerwünschten Einflüssen.
Passiva
1. Passiva ist der Sammelbegriff für alle auf der rechten Seite (Haben-Seite) einer Bilanz ausgewiesenen Positionen (Posten); hierzu zählen im wesentlichen das Grundkapital (Eigen- und Fremdkapital) und die Verbindlichkeiten einer Gesellschaft. Aber auch die Rücklagen, die Rückstellungen, die passiven Rechnungsabgrenzungsposten und der Gewinn werden der Passivseite zugeordnet. Auf der Passivseite der Bilanz wird die Herkunft der Mittel ersichtlich, mit denen sich die Unternehmung finanziert. 2. Passiva ist die Bezeichnung für Kapitalmittel, insbesondere für Fremdmittel, Verbindlichkeiten (Liabilities ).
PEG
Abkürzung für Price-Earning to Growth-Ratio
Penny Stocks
Amerikanischer Begriff für preislich sehr günstige Aktien zu einem Preis von meist weniger als 5 US-Dollar. Sie werden vorwiegend im OTC-Markt gehandelt und sind aufgrund geringer Kapitalisierung mit höheren Risiken und Chancen verbunden.
Pensions-Sondervermögen
Pensions-Sondervermögen sind standardisierte Altersvorsorgeprodukte, mit ihnen soll die zunehmende Versorgungslücke durch das bestehende Rentensystem geschlossen werden. Die Fonds sollen darüber hinaus eine langfristige, substanzwertorientierte Anlagepolitik betreiben. Aus Anlegerschutzgründen sind Pensions-Sondervermögen dem KAGG unterworfen.
Perfekte Absicherung
Wenn sich der Gewinn bzw. Verlust auf der Kassaposition mit dem Verlust bzw. Gewinn auf der Absicherungsposition aufhebt, so nennt man dies eine perfekte Absicherung.
Performance
Auch als Wertentwicklung, Periodenrendite, Rate of Return oder Total Return bezeichnet. Angelsächsische Bezeichnung für Leistung, Erfolg. Performance steht für den Ertrag einer Kapitalanlage. Sie gibt den Wertzuwachs als Leistung eines Kapitalanlage-Managements z.B. von Banken, Investmentfonds oder Vermögensverwaltungen an. Die Performance gibt den historischen Ertrag (in %) für einen bestimmten Anlagezeitraum (Referenzperiode) an. Dieser Ertrag berechnet sich zum einen aus der Kursveränderung und zum anderen aus vereinnahmten Dividenden, Zinserträgen und Zinseszinsen. Die Berechnung der Performance erfolgt meist für eine Periode bis 1 Jahr.
PEX
Deutscher Pfandbriefindex. Es handelt sich um einen Kursindex für den Pfandbriefsektor.
Pfandbriefe
Pfandbriefe sind festverzinsliche Wertpapiere, die von privaten oder öffentlich-rechtlichen Realkreditinstituten aufgelegt werden. Mit den Einnahmen aus der Emission von Pfandbriefen werden langfristige Hypothekendarlehen zur Finanzierung von Grundstücken und Gebäuden sowie Schiffen vergeben. Pfandbriefe werden mit erstklassigen Grundpfandbriefen besichert.
Pflichtblatt
Zeitung, die von den Zulassungsstellen der Börsen benannt wird und in der die Wertpapieremittenten alle vorgeschriebenen Bekanntmachungen wie z.B. Börsenprospekte, Jahresabschlüsse, Termine der Hauptversammlung, usw. veröffentlichen müssen.
Pit
Der Pit oder Ring bezeichnet den Ort, wo die Aufträge ausgeführt werden.
Pivot-Punkt
Der Pivot-Punkt ist das Ergebnis der Pivot-Berechnung und stellt eine mögliche Wendemarke im Chart dar.
Pivots
Pivots sind Chartzonen bzw. Wendepunkte einer angegebenen Periode i.d.R. im tagesgleichen Handel. Auch wöchentliche Pivots oder Monatspivots sind denkbar. Händler nutzen diese Zonen beispielsweise zum Einstieg in den Markt oder zur Gewinnmitnahme. Grundsätzlich gilt: Je mehr Händler die Pivots zum Handeln nutzen, desto besser funktionieren sie. Man spricht von einer selbst erfüllenden Prophezeiung. Besonders in sehr aktiv gehandelten Terminmärkten haben diese errechneten Chartmarken mitunter eine hohe Bedeutung.
Platzierung
Der Verkauf (Unterbringung) von Wertpapieren in der Öffentlichkeit. Je mehr Käufer eine Emission erwerben, desto besser die Platzierung. Die breite Streuung soll die Gefahr eines Kurssturzes durch plötzliche Mengenverkäufe an der Börse verringern.
Platzierungsverfahren
Verfahren zur Unterbringung von Wertpapieren. Sie dienen z.T. zugleich auch der Ermittlung eines marktoptimalen Emissionspreises. Zu den wichtigsten Platzierungsverfahren gehören Bookbuilding, Festpreisverfahren, Tenderverfahren, Privatplatzierung.
Plusankündigung
Bei einem Kursanstieg von mehr als 5% des Kurses einer Aktie von einem auf den anderen Börsentag muss der Makler diese Veränderung mit Pluszeichen auf der Maklertafel ankündigen. Bei Kurssteigerungen von mehr als 10% mit doppeltem Pluszeichen, bei Steigerungen von mehr als 20% mit einem dreifachen Pluszeichen.
PMAC
Abkürzung für Purchasing Manager Assiociation of Chicago.
Portefeuille
Auch als Portfolio bezeichnet. Teil oder Gesamtheit der Anlage in Wertpapieren, die ein Kunde oder ein Unternehmen besitzt (Wertpapierbestand). Ein Portefeuille dient primär dem Zweck der Risikostreuung.
Portfolio
Auch als Portefeuille bezeichnet. Teil oder Gesamtheit der Anlage in Wertpapieren, die ein Kunde oder ein Unternehmen besitzt (Wertpapierbestand). Ein Portefeuille dient primär dem Zweck der Risikostreuung.
Position
Als Position bezeichnet man im Allgemeinen das Engagement, welches ein Kauf oder Verkauf sein kann.
Power-Zertifikat
Mit einem Power-Zertifikat kann der Anleger oberhalb des Strikes quadratisch an der Entwicklung des Underlyings teilnehmen. Die Auszahlung ist jedoch durch das Cap begrenzt. Das Zertifikat verfällt wertlos, falls der Preis des Underlyings intraday die Strike-Schwelle erreicht. Andernfalls erfolgt bei Laufzeitende eine Auszahlung in Höhe von ( ( Preis Underlying - Strike ) * Ratio ) ^ 2
Preference Shares
Vorzugsaktien werden im Englischen als "Preference Shares" oder auch "Preference Stocks" bezeichnet.
Preference Stocks
Vorzugsaktien werden im Englischen als "Preference Shares" oder auch "Preference Stocks" bezeichnet.
Preisstabilität
Preisstabilität ist der Anstieg der Verbraucherpreise in einem geringen Maße. Das genaue Maß muss jedoch individuell definiert werden. Die Europäische Zentralbank definiert Preisstabilität bei einem Verbraucherpreisanstieg von unter 2 % gegenüber dem Vorjahr. Dabei sind weder anhaltende Inflation noch anhaltende Deflation mit dieser Definition von Preisstabilität vereinbar.
Premium
Als Premium wird sowohl der Aufpreis (die Prämie) für einen Rohstoff besserer als standardmäßig vorgeschriebener Qualität genannt, als auch die Differenz zwischen den Preisen verschiedener Terminmonate.
Price Earning Ratio
Der englische Ausdruck für das Kurs/Gewinn-Verhältnis.
Price Earnings Growth (PEG)
Das Price Earnings Growth (PEG)setzt das KGV eines Geschäftsjahres in Relation zum erwarteten Gewinnwachstum des nächsten Jahres.
Price-Earning to Growth-Ratio
Die Kennzahl Price-Earning to Growth-Ratio (PEG) wird zur Beurteilung von Unternehmen errechnet. Angewandt wird sie hauptsächlich bei der Bewertung von Unternehmen mit starkem Wachstum, insbesondere bei jungen Technologieunternehmen. Sie bezeichnet das Verhältnis des Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) zum langfristigen Gewinnwachstum (in Prozent), das von Analysten für drei bis fünf Jahre geschätzt wird.
Prime Rate
Die Prime Rate ist jener Zinssatz, den die großen amerikanischen Banken für kurzfristige Kredite an allererste Industriekunden berechnen. Sie stellt eine Art Leitzins dar, auf dem das gesamte Gefüge der Sollzinsen aufgebaut ist. Als Zinssatz für Kredite an beste Kunden ist der Ausdruck Prime Rate inzwischen auch in Deutschland gebräuchlich.
Prime Standard
Jedes an der Frankfurter Wertpapierbörse im Amtlichen Handel oder Geregelten Markt gelistete Unternehmen kann entscheiden, ob es das Listing im General Standard oder im Prime Standard beantragt. Eine Teilnahme am Prime Standard bringt höhere Zulassungsfolgepflichten bezüglich der Transparenz mit sich.
Primärmarkt
Bezeichnung für Emissionsmarkt, d.h. die erstmalige Ausgabe von Wertpapieren Emission und deren Verkauf an Anleger.
Privatbörse
Eine Privatbörse ist ein Treffen von Privatleuten zwecks Handels von verschiedenen Gütern wie z.B. Briefmarken oder Uhren.
Privatplatzierung
Form der Platzierung, bei der die Wertpapiere eines Unternehmens nicht öffentlich, sondern Großinvestoren, institutionellen Anlegern, etc. durch die Emissionsbank angeboten werden. Vorteile der Privatplatzierung: Vermeidung von Kosten und schnelle Möglichkeit der Mittelaufnahme.
Prolongation
Eine Prolongation ist die Verlängerung der Laufzeit eines Vertragsverhältnisses.
Prospekt
Im engeren Sinne: gesetzlich vorgeschriebene Zusammenstellung von Angaben über eine Gesellschaft, die Aktien oder Anleihen an der Börse einführen will. Dabei sind die Prospekte anlässlich einer Einführung zum Amtlichen Handel ausführlicher und unterliegen strengeren Anforderungen als diejenigen für eine Einführung in den Geregelten Markt.
Provision
Die Bankgebühr für das Ausführen von Wertpapieraufträgen ist die Provision; zumeist ein Prozent vom Auftragswert (bei Aktienkäufen oder -verkäufen). Kreditinstitute berechnen häufig eine Mindestprovision. Speziell für Makler wird von einer Courtage als Provision gesprochen.
Prozyklisch
Eine Bezeichnung für ein Anlageverhalten. Hierbei wird auf den Trend an der Börse spekuliert. Bei fallenden Kursen werden Börsianer eher verkaufen und bei steigenden Kursen im Allgemeinen kaufen.
Präsenzbörse
Diese Variante des Börsenhandels findet bei physischer Anwesenheit der Marktteilnehmer auf dem Parkett statt. Die Präsenzbörse ist sozusagen die klassische Variante des Börsenhandels, bei der die Geschäftsabschlüsse auf dem Parkett zwischen den Händlern im persönlichen Kontakt stattfinden.
Publikumfonds
Fonds, dessen Anteile jedermann frei erwerben und jederzeit zurückgeben kann.
Publikumsfonds
Ein Publikumsfonds zeichnet sich dadurch aus, dass weder die Anzahl der Anteile noch der Anlegerkreis Beschränkungen unterworfen sind. Die Anteile können von jedermann erworben werden und werden entsprechend der Nachfrage ausgegeben.
Publizität
Bezeichnung für die Information der Öffentlichkeit durch das Unternehmen zum Zweck der besseren Information. Sie erfolgt auf Basis gesetzlicher Bestimmungen und/oder freiwillig: Für Aktiengesellschaften besteht die gesetzliche Verpflichtung, bestimmte Informationen über das Unternehmen zu veröffentlichen. Dies bezeichnet die gesetzliche Publizität. Ein Großteil der Aktiengesellschaften geben freiwillig Informationen an die Öffentlichkeit. Hier spricht man von freiwilliger Publizität. Damit wollen sie gegenüber den Aktionären und potenziellen Aktionären eine Vertrauensbasis schaffen.
Purchasing Manager Assiociation of Chicago
Die Purchasing Manager Assiociation of Chicago (Abk.: PMAC), Vereinigung der Einkaufsmanager von Chicago. Sie veröffentlicht monatlich den Index der Einkaufsmanager von Chicago (PMAC Survey).
Put
Der Käufer eines Put (englischer Begriff für eine Verkaufsoption) erwirbt ein Recht, nicht jedoch die Pflicht, während der Laufzeit (amerikanische Option) bzw. am Ende der Laufzeit (europäische Option) den Basiswert (Underlying) zu vorab festgelegten Konditionen zu verkaufen.
Pyramiding
Der englische Begriff für die Verwendung von Buchgewinnen für weitere Einschüsse der Folge-Engagements nennt man "Pyramiding".
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