| DOW (DEC) 8281.22 | Nasdaq (DEC) 1529.33 | S&P 500 (DEC) 850.12 |
| "Die oben genannten Werte sind derzeit nicht aktuell." |
Lexikon - R
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Rangklassen
Bei Zwangsversteigerungen kann oftmals nicht die gesamte von den Gläubigern beanspruchte Summe erzielt werden. Deshalb gibt es für die Aufteilung gesetzlich festgelegte Regeln. Dabei werden die einzelnen Forderungen der Anspruchsberechtigten in Rangklassen unterteilt. Der Erlös aus der Versteigerung wird dann gemäß den Rangklassen der Gläubiger verteilt. Es gibt acht Rangklassen. Der Erlös wird nach aufsteigender Rangklasse verteilt.
Realtime
Der englische Begriff Realtime steht für "Echtzeit". Die Echtzeit ist bedeutungsgleich mit den jeweils aktuellen Notierungen der Aktien an den Börsen. Normalerweise werden Kurse mit einer zeitlichen Verzögerung bekanntgegeben; bei der Echtzeit (Realtime) verfolgt man den Handel zeitgleich.
Realzins
Zinssatz, der sich durch Abzug der Inflationsrate vom Nominalzins ergibt. Beträgt zum Beispiel der (nominale) Zinssatz eines festverzinslichen Wertpapiers 7% und die Inflationsrate 3%, dann beträgt der Realzins 4%.
Rein Brief
Mit der Bezeichnung "Rein Brief" wird ausgedrückt, dass für ein bestimmtes Wertpapier nur Angebot (aber keine Nachfrage) besteht.
Rein Geld
Mit der Bezeichnung "Rein Geld" wird ausgedrückt, dass für ein bestimmtes Wertpapier nur Nachfrage (aber kein Angebot) besteht.
REIT
Die Abkürzung REIT steht für den englischen Begriff Real Estate Investment Trust. Das sind börsennotierte US-Investmentgesellschaften. Sie investieren das Kapital der Anleger zu mindestens 75 Prozent in den US-Immobilienmarkt.
Return on Equity
kurz: RoE zu deutsch: Eigenkapitalrendite Grundsätzlich: Kennziffer zur Ertragslage eines Unternehmens/Kreditinstituts, die das Ergebnis (Jahresüberschuss) im Verhältnis zum eingesetzten Eigenkapital darstellt. Hier: Jahresüberschuss(vor Steuern) in Prozent des jahresdurchschnittlich eingesetzten Eigenkapitals - jeweils ohne Anteile konzernfremder Gesellschafter.
Roll-Over-Kredit
Beim Roll-Over-Kredit handelt es sich um einen mittel- bis langfristigen Groß-Kredit mit speziellen Zinsvereinbarungen. Dabei wird der Zinssatz nicht für die gesamte Laufzeit festgelegt. Er wird vielmehr in bestimmten Abständen an die jeweilige Situation am Kreditmarkt angepasst. Vor allem am Euro-Markt spielt diese Kreditart eine Rolle.
Rücknahme
Bei einem offenen Fonds ist eine KAG verpflichtet, die vom Anleger zurückgegebenen Anteile zum Rücknahmepreis börsentäglich zurückzunehmen
Rückstellungen
Bei den Rückstellungen handelt es sich um Beträge, die auf der Passivseite der Bilanz als Sicherheitsreserve ausgewiesen werden. Diese Reserven werden zur Begleichung von Verbindlichkeiten (aber auch: Aufwendungen oder Verlustrisiken) angelegt, über deren Eintritt und deren Höhe am Bilanzstichtag allerdings noch Ungewissheit besteht. Rückstellungen haben den Charakter echter Verbindlichkeiten. Bedeutung: Rückstellungen sollen die anfallenden Aufwendungen dem jeweiligen Wirtschaftsjahr zuordnen, zu dem sie wirtschaftlich (d.h. seiner Verursachung entsprechend) gehören und zwar unabhängig von den Zahlungsvorgängen. Das sogenannte Vorsichtsprinzip, dass in den Rückstellungen zum Ausdruck kommt, verpflichtet den Unternehmer, erkennbare oder zu erwartende zukünftige Verluste schon in dieser Periode zu bilanzieren. Die Höhe der Rückstellungen beruht auf Schätzungen (somit enthalten sie oft auch stille Reserven). Der Zweck liegt darin, das Vermögen und den Gewinn nicht zu hoch auszuweisen. Rückstellungen führen zu einer Belastung des Jahresergebnisses; sie mindern also den Gewinn (auch steuerlich). Rückstellungen sind ein wesentliches Element der Wertpapieranalyse.
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