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DOW (DEC) 8281.22 | Nasdaq (DEC) 1529.33 | S&P 500 (DEC) 850.12
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Lexikon - S

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S&P 500

Abkürzung für Standard and Poor's 500. Anerkannter amerikanischer Börsenindex, der 400 Industrietitel, 40 Versorgungswerte, 20 Aktien von Verkehrsunternehmen und 40 von Finanzinstitutionen enthält.

Scalping

Begriff aus dem amerikanischen Anlagerecht. Scalping liegt vor, wenn ein Anlageberater Aktien in der Absicht erwirbt, diese anschließend zum Kauf zu empfehlen - nur um sie dann bei infolge der Empfehlung steigendem Kurs wieder zu verkaufen. In diesem Fall skalpiert also gewissermaßen der Berater die Anleger.

Schatzanweisungen

Vom Bund oder den Ländern emittierte kurz- und mittelfristige Schuldverschreibungen. Sie werden in den amtlichen Handel an allen deutschen Wertpapierbörsen eingeführt. Man unterscheidet zwischen unverzinslichen Schatzanweisungen (sind ohne laufende Verzinsung ausgestattet) und festverzinslichen Schatzanweisungen (sind wie festverzinsliche Anleihen mit Zinsscheinen ausgestattet).

Schlusskurs

Der Schlusskurs wird nach dem akustischen Zeichen festgestellt, das die Beendigung des Präsenzhandels ankündigt. Ein Anspruch auf Berücksichtigung bei der Preisermittlung haben nur solche Aufträge, die bis zu diesem Zeitpunkt beim Skontrofuhrer vorliegen und die zum fortlaufenden Handel (Variable Notierung) geeignet sind.

Schuldner

Im Gegensatz zum Gläubiger ist der Schuldner die Person, welche verpflichtet ist, eine Leistung zu erbringen (z.B. Geld oder Sachleistung), die er schuldet.

Schuldverschreibung

Öffentliche oder private Anleihen, in denen sich der Aussteller zur Zahlung einer bestimmten Geldsumme (oder sonstigen Leistung) an den Gläubiger verpflichtet. Schuldverschreibungen zur Deckung langfristigen Kapitalbedarfs sind Mittel der Fremdfinanzierung. Als Emittenten können auftreten: Regierungen von Staaten, Ländern, Provinzen, Banken (Bankschuldverschreibungen), emissionsfähige Unternehmen (Industrieanleihen, - obligationen). Der Inhaber einer Schuldverschreibung ist Gläubiger einer Forderung. Diese richtet sich gegen den Aussteller der Urkunde. Im Allgemeinen handelt es sich um Wertpapiere mit festem Zinssatz und Laufzeiten bis 15 Jahre. Dominierender Emissionstyp ist die gesamtfällige Anleihe, d.h., der gesamte Betrag der Anleihe wird zu einem festgesetzten Fälligkeitstermin geschlossen.

Schwarzer Freitag

Bezeichnung für den 25.10.1929, der als "schwarzer Freitag" in die Geschichte der Börse eingegangen ist. An diesem Tag kam es zu drastischen Kursverlusten, wodurch eine weltweite Wirtschaftskrise hervorgerufen wurde.

SEC

Abkürzung für Securities and Exchange Comission.

Securities and Exchange Comission (SEC)

Amerikanische Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde, die 1934 gegründet wurde. Sie beaufsichtigt als oberste Wertpapier- und Börsenkommission den gesamten US-Wertpapiermarkt.

Securization

Zertifizierung, Verbriefung, wertpapiermäßige Unterlegung und Absicherung von Forderungen zwecks Handelbarkeit.

Seitwärtstrend

Bezeichnung für den Fall, dass sich der Kurs eines Wertpapiers (oder Marktes) kaum verändert.

Sekundärmarkt

Bezeichnet als Gegenstück zum Primärmarkt den Umlaufmarkt für bereits begebene Wertpapiere. Wertpapierbörsen sind die wichtigsten Sekundärmärkte.

Sell-Out

Bezeichnung für eine plötzliche Verkaufsbewegung an den Börsen, die mit starken Kursstürzen einhergeht. Nach dem Sell-Out haben die Aktienkurse oft ihre Tiefstkurse erreicht und bieten gute Chancen für antizyklische Käufe.

Settlement

Abschluss, Abwicklung und Erfüllung eines Finanzgeschäftes. Zu unterscheiden sind das Cash-Settlement, bei dem der Differenzausgleich in Geld erfolgt und dem physischen Settlement, bei dem der Basiswert geliefert wird.

Settlementpreis

Im Handel mit Optionen und Futures bezeichnet man den Preis, der von der Börse am Ende jeden Börsentages zur Kontraktbewertung festgestellt wird, als Settlementpreis.

Shareholder

Auch Stockholder genannt. Shareholder ist die angelsächsische Bezeichnung für: 1. Aktionär 2. Anteilseigner, Anteilhabe

Shareholder Value

Nutzen der Aktionäre, Aktionärsvermögen. Der Shareholder-Value-Ansatz beinhaltet alle Aspekte einer Unternehmensführung, die sich an dem Aktionärsvermögen als Zielgröße ausrichtet. In der Beratungspraxis wurden verschiedene Ansätze entwickelt, die folgende Gemeinsamkeit aufweisen: Eine an Zahlungsströmen orientierte, langfristige Sichtweise, die die Erwartungen der Kapitalgeber zur Messlatte erfolgreicher Unternehmenstätigkeit macht. Die Erwartungen richten sich nach den Opportunitätskosten, die Kapitalgebern durch die Investition in ein Unternehmen entstehen.

Short Call

Neben Short Put, Long Call, Long Put eine der 4 Grundstrategien im Optionshandel.

Skontro

Hilfsbuch des Skontroführers zur Kursfeststellung. In dieses werden für die Kursermittlung die Kauf- und Verkaufsaufträge eingetragen (Maklerskontro).

Small Caps

Kleine Unternehmen an der Börse. Die Aktien dieser Unternehmen lassen der Spekulation reichlich Raum und unterliegen stärkeren Schwankungen als mittlere und große Werte.

Sorten

Bezeichnung für Banknoten und Münzgeld. Gegensatz: Devisen.

Spekulationsfrist

Als Spekulationsfrist wird der Zeitraum bezeichnet, der zwischen An- und Verkauf bestimmter Wirtschaftsgüter liegen muss, damit dabei erzielte Gewinne steuerfrei sind. Diese Mindestzeiträume hängen zum einen davon ab, um welche Art von Wirtschaftsgut es sich handelt und zum anderen davon, ob es sich bei dem Steuerpflichtigen um ein Unternehmen oder eine natürliche Person handelt. Die Spekulationsfrist für erzielte Gewinne aus Wertpapiergeschäften beträgt in Deutschland ein Jahr.

Spekulationsgewinn

Bezeichnung für Gewinne, die aus der Veräußerung von Wertpapieren innerhalb eines Jahres nach deren Erwerb entstehen.

Sperrfrist

Zeitraum, in dem ein Wertpapier nicht veräußert werden darf.

Spin-Off

Hier wird ein Teil eines Unternehmens ausgegliedert, wobei der ausgegliederte Teil Selbständigkeit erreicht. Durch einen Spin-Off wird es einem Unternehmen möglich, durch Umwandlung eines Unternehmensteils in eine Beteiligung kurzfristig Kapital zu beschaffen. I.d.R. erhalten die Altaktionäre des neuen Unternehmens für den abgegebenen Teil sozusagen als Entschädigung Aktien gratis bzw. das Recht, Aktien zu kaufen. So soll ihnen kein finanzieller Schaden entstehen.

Spot Price

Bezeichnung für den jeweils aktuellen Kurs eines Wertpapiers.

Spread

Als Spread wird der Unterschied zwischen Geld- und Briefkurs verstanden. Die Angabe kann entweder absolut oder prozentual erfolgen. Hier wird der Spread prozentual zum Briefkurs angegeben. Spread = (Briefkurs-Geldkurs)/Briefkurs.

Sqeeze out

Verfahren, mit dem Minderheitsaktionäre durch Barabfindung aus einem Unternehmen heraus gedrängt werden können. Voraussetzung für einen Squeeze-out ist, dass ein Mehrheitsaktionär über mindestens 95 Prozent der Anteile verfügt. In Deutschland ist der Squeeze out seit 2002 möglich und kann sowohl bei einer Aktiengesellschaft (AG) als auch bei einer Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) durchgeführt werden.

Stammaktien

Aktie, die zur Inanspruchnahme aller im Aktiengesetz verankerten Rechte z.B. Stimmrecht in der Hauptversammlung, Dividendenanspruch, etc., berechtigt. Gegensatz: Vorzugsaktie.

Standardwerte

Bezeichnung für ein großes Unternehmen mit hohen regelmäßigen Börsenumsätzen. Diese Unternehmen sind aus den verschiedensten Branchen, z.B. Chemie, Automobilbau, Bankensektor, etc.

Stille Reserven

Stille Reserven oder stille Rücklagen sind Teile des Eigenkapitals eines Unternehmens, die in der Bilanz für Außenstehende nicht oder nur schwer erkennbar sind. Stille Reserven entstehen entweder durch Unterbewertung von Aktiva oder durch Überbewertung von Passiva. Sie sind also auf beiden Seiten der Bilanz zu finden. Stille Reserven erhöhen den Wert eines Unternehmens über den Wert hinaus, der aus der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ersichtlich ist. Steuerlich bedeuten Stille Reserven eine zeitweise Verminderung der steuerlichen Bemessungsgrundlage.

Stillhalter

Bezeichnung für den Verkäufer einer Option, der sich verpflichtet, dem Käufer der Option innerhalb einer bestimmten Frist die Lieferung einer Leistung (Call-Option) oder die Abnahme einer Leistung (Put-Option) zu einem vorab festgelegten Preis zu erfüllen. Dafür wird ihm vom Käufer der sogenannte Optionspreis gezahlt.

Stimmrecht

Durch das Stimmrecht (i.d.R pro Stammaktie 1 Stimme) wird der Aktionär berechtigt, in der Hauptversammlung mitzustimmen. Es kann auch durch einen Bevollmächtigten wie z.B. einer Bank ausgeführt werden.

Stock

Angelsächsische Bezeichnung für das Grundkapital einer Gesellschaft oder den Gesamtbetrag einer Anleihe.

Stop Buy Order

Bezeichnung für einen Kaufauftrag, der bei Erreichen oder Überschreiten eines vom Anleger festgesetzten Kurses zum nächsten erhältlichen Börsenkurs billigst ausgeführt werden, unabhängig davon, ob dieser aktuelle Kurs über oder unter dem vom Auftraggeber festgesetzten Kurs liegt.

Stop loss order

Verkaufsauftrag, der bestens ausgeführt wird, sobald der aktuelle Aktienkurs bei nachgebender Kursentwicklung einen vom Anleger bestimmten Mindestkurs erreicht oder unterschritten hat.

Straddle

Kauf- oder Verkaufsauftrag für die gleiche Anzahl von Puts und Calls des gleichen Basiswertes mit den gleichen Ausübungspreisen und den gleichen Verfalldaten.

Strangle

Entspricht einem Straddle, allerdings sind hier die Ausübungspreise unterschiedlich.

Streubesitz

Der Aktienanteil einer Aktiengesellschaft, der nicht in festem Besitz ist. Nach Definition der Deutsche Börse AG gehören Aktienpakete unter fünf Prozent zum Free Float. Davon ausgenommen sind Aktienpakete von Vermögensverwaltern, Fonds, Treuhand- und Pensionsgesellschaften.

Strike Price

Optionen haben immer einen Ausübungspreis, zu dem der Anleger die jeweiligen Basisobjekte kaufen und verkaufen darf. Der Ausübungspreis wird gelegentlich auch Optionspreis genannt.

Stückaktie

Die Stückaktie verkörpert einen Anteil am Grundkapital der Aktiengesellschaft; sie lautet auf keinen Nennwert, ist seit 1998 in Deutschland zugelassen und stellt eine unechte Nennwertlose Aktie dar.

Subskription

Ablauf der Zeichnung von Aktien oder Anleihen, die sich in die Aufforderung zur Zeichnung, die Zeichnung selbst und die Zuteilung an den Zeichner unterteilt.

Suchmaschinenmarketing

Ein Sammelbegriff für verschiedene Maßnahmen, um über die Suchergebnisse von Suchmaschinen qualifizierte Besucher für die Website zu gewinnen. Dazu gehören neben einer optimalen Gestaltung der Zielwebsite insbesondere die Schaltung von Textanzeigen zu relevanten Suchbegriffen (Sponsored Link) und andere Formen der bezahlten oder unbezahlten Integration in Suchmaschinen (Paid Inclusion).

Swaps

Als Alternativen zu direkten Finanzierungen (Anleihe, Festsatzkredit) an den internationalen Finanzierungsmärkten haben sich Zins- und Währungsswaps als Quelle für kostengünstiges festverzinsliches Fremdkapital erwiesen. Bei dem reinen Zinsswap geht es um den Austausch von Zinszahlungsverpflichtungen in einer Währung für eine bestimmte Laufzeit. Wesentlich ist, dass die auf den gleichen Ausgangsbetrag zu leistenden Zinsen unterschiedlichen Zinsberechnungen unterliegen und durch den Swap keine gegenseitigen Kapitalforderungen entstehen. Sinn eines solchen Tausches ist es, den relativen Vorteil, den jeweils eine Partei gegenüber der anderen aufgrund ihrer Stellung an einem bestimmten Finanzmarkt hat, mit der anderen Partei zu tauschen. Das gleiche gilt auch sinngemäß für Währungsswaps. Hauptmerkmal eines Währungsswaps ist, dass die zu tauschenden Verbindlichkeiten in verschiedenen Währungen begründet sind.

Swaption

Hierunter versteht man eine Option auf einen Swap. Der Käufer dieser Option erhält das Recht, zu einem festgelegten Zeitpunkt in einen Swap einzutreten, der hinsichtlich seiner Laufzeit und Zinshöhe festgesetzt ist. Er hat dafür wie bei einer "normalen" Option eine Prämie, den Optionspreis zu zahlen.

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