| DOW (DEC) 8281.22 | Nasdaq (DEC) 1529.33 | S&P 500 (DEC) 850.12 |
| "Die oben genannten Werte sind derzeit nicht aktuell." |
Lexikon - T
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Tafelgeschäft
Bei Tafelgeschäften werden Wertpapiergeschäfte direkt am Bankschalter getätigt. Der Käufer erhält die Wertpapiere physisch ausgehändigt. Die Verwahrung erfolgt somit nicht bei den Girosammelstellen, sondern beim Anleger.
Tagesendwert
Der Tagesendwert ergibt sich am Ende eines Handelstages aus dem zuletzt festgestellten Kurs.
Tageskurs
Dies ist der Kurs beim Wertpapierkauf oder -verkauf, der am Ausführungstag gültig ist.
Talon
Der Talon ist ein Erneuerungsschein, der für den Bezug neuer Zins- und Dividendenscheinbogen berechtigt.
Taxierung
Eine Schätzung von Sachen, Wertgegenständen etc. durch vereidigte Sachverständige wird auch als "Taxierung" bezeichnet.
Taxkurs
Auch Schätzkurs. Kurszusatz, der aussagt, dass es zu keinem Umsatz im entsprechenden Wertpapier kam; es gab an diesem Tag also weder Käufe noch Verkäufe. Der Kursmakler musste folglich den Kurs schätzen.
Technische Reaktion
Bezeichnung für eine Kursentwicklung, die sozusagen als Reaktion auf einen vorangegangenen nach oben oder unten gerichteten Trend in die entgegengesetzte Richtung verläuft.
Technology All Share
Der Technology-All-Share-Index setzt sich aus Werten von Unternehmen aus Technologiebranchen unterhalb des DAX zusammen, d. h. aus TecDAX und den übrigen Technologiewerten des Prime Standard.
Teileingezahlte Aktien
Bei teileingezahlten Aktien ist der Nennwert noch nicht voll einbezahlt. Dies kann nur bei Namensaktien der Fall sein. Die Mindesteinzahlung beträgt 25% des Nominalwertes.
Telefonhandel
Darunter fasst man zum einen den nachbörslichen Handel zwischen Banken und Maklern via Telefon. Ferner ist dies der Wertpapierhandel per Telefon auf dem sogenannten "ungeregelten Freiverkehrsmarkt". Hier werden Aktien gehandelt, die in keinem offiziellen Börsensegment aufgenommen sind.
Tenderverfahren
Zuteilungsverfahren einer Emission von Wertpapieren. Es wird kein bestimmter Ausgabekurs festgelegt, sondern den Zeichnern nur ein Mindestkurs genannt. Je nach Interesse können die Zeichner ihre Gebote zu höheren Kursen abgeben. Die Zuteilung erfolgt dann vom höchsten Gebot an. Diese Methode wird insbesondere bei der Emission von Anleihen eingesetzt. Sie findet weiterhin bei der Europäischen Zentralbank Anwendung, die den Kreditinstituten Gelder zur Refinanzierung mittels dieses Verfahrens zur Verfügung stellt.
Terminbörse
An einer Terminbörse (auch Futures-Börse) werden Terminkontrakte auf Waren (Commodities) oder Finanzprodukte (Financials) gehandelt. Die Futures-Börse dient zwei Anlegergruppen. Die einen benutzen die Terminkontrakte, um sich gegen Kursverluste abzusichern. Die anderen, die weitaus größere Gruppe, spekuliert. An Futures-Börsen sind folgende Geschäfte möglich: Kauf oder Leerverkauf von Futures, der Kauf (oder Leerverkauf) von Calls oder Puts auf Futures.
Termingeschäft
Im Gegensatz zum Kassageschäft ist das Termingeschäft eine Börsentätigkeit, bei welcher der Erfüllung des Geschäftes ein späterer vereinbarter Zeitpunkt zugrunde liegt. Diese Art des Handels ist mit Gütern aller Art möglich, z.B. Wertpapiere, Metalle, Waren.
Terminhandel
Im Gegensatz zum Kassageschäft handelt es sich hier um ein börsliches, oder außerbörsliches Geschäft, bei welchem die Erfüllung (Preis) zu einem später vereinbartem Zeitpunkt im voraus fixiert wurde. Unterschieden werden Termingeschäfte zwischen Devisen-, Effekten- und Warentermingeschäfte.
Terminkontrakt
Terminkontrakte auf Waren werden Commodity Futures, solche auf Aktien, Anleihen, Indices und Währungen Financial Futures genannt. Terminkontrakte verpflichten den Käufer, zu einem festgelegten Termin Waren oder Finanzprodukte zu beziehen. Ist ein Future short, d.h. hat man einen Future verkauft, so ist man zur Lieferung des entsprechenden Underlyings verpflichtet. Die Verpflichtung, etwas zu liefern und eine Lieferung anzunehmen kann man nur umgehen, indem man die Position glattstellt.
Terminkurs
Als Terminkurs wird der Kurs für Termingeschäfte bezeichnet.
Thesaurierende Fonds
Werden Zwischengewinne eines Fonds (Dividenden etc.) nicht an die Anteilseigner ausgeschüttet, sondern reinvestiert, spricht man von thesaurierenden Fonds.
Thesaurierung
Allgemein: Das Ansammeln (Horten) von Münzen, Noten, Edelmetallen, etc. Unter Thesaurierung von Gewinnen versteht man die Nichtausschüttung der Gewinne einer Unternehmung. Im Bereich der Investmentfonds gibt es Thesaurierungsfonds, die anfallende Erträge einbehalten. Im Besonderen: Die Wiederanlage von Zinsen und anderen Erträgen aus Wertpapieren in Wertpapieren. Auch: Die Einbehaltung von Gewinnen durch eine Unternehmung (Selbstfinanzierung).
Theta
Diese dynamische Kennzahl erfasst den monatlichen oder wöchentlichen Zeitwert eines Optionsscheins. Sie gibt die Veränderung des Optionsscheinpreises in Abhängigkeit von der Veränderung der Restlaufzeit an. Somit stellt das Theta das Maß für den Zeitverfall des Optionsscheins dar. Je kürzer tendenziell die Restlaufzeit ist, umso größer wird das Theta.
Tick
Bezeichnung für die kleinste Einheit, um die sich ein Kurs verändern kann.
Tilgung
Der Rückkauf oder die Rückzahlung einer Schuld an den Kreditgeber (Gläubiger) wird als Tilgung bezeichnet. Schuldverschreibungen (festverzinsliche Wertpapiere wie Anleihen, Pfandbriefe oder Obligationen) werden entsprechend der Emissionsbedingungen getilgt. Diese stehen auf jedem Wertpapier.
Time-Spread
Ein horizontaler Spread (auch Calerndar-Spread, Time-Spread) ist eine Kombinationsstrategie von Optionen bestehend aus Calls oder Puts mit demselben Ausübungspreis, wobei die Optionen mit näherliegendem Verfall geschrieben und die Optionen mit späterem Verfall gekauft werden.
Timing
Wahl des richtigen Zeitpunktes zum Kauf oder Verkauf eines Fondsanteils oder von Aktien.
Top-Down-Analyse
So nennt sich ein Verfahren zur Strukturierung des Fondsvermögens. Die Beurteilung der gesamtwirtschaftlichen Lage ist hier wichtiger als die Bewertung einzelner Anlagetitel. Das Gegenteil davon, nämlich die Einzeltitelanalyse, heißt Bottom-Up.
Trading
Bezeichnung für intensives Handeln im Sinne von Käufen oder Verkäufen von Wertpapieren durch Anleger oder durch Verwalter von Vermögen, wie z. B. Investmentfonds. Bei Intra-Day-Trading z.B. sind die Investments sehr kurzfristig orientiert; die Positionen werden innerhalb eines Tages ge- und wieder verkauft.
Trading Fonds
Solche Fonds werden ohne Ausgabeaufschlag ausgegeben, es wird jedoch eine höhere Verwaltungsgebühr fällig. Sie sind deshalb oft Bestandteil einer kurzfristigen Anlagepolitik.
Trading-Range
engl.: Handelsspanne Die Trading-Range ist die erwartete Handelsspanne in dem sich der Kurs im Laufe einer angegebenen Zeit (beispielsweise für den aktuellen Handelstag) bewegt. Angegeben wird die Tages-Range in einem erwarteten Tages-Low und einem erwarteten Tages-High. Analysten richten sich bei der Bestimmung der Trading-Range nach den Unterstützungen und Widerständen im Markt, sowie nach der Volatilität und der erwarteten Marktrichtung.
Tranche
Wird eine Emission in Tranchen vorgenommen, so wird sie nicht auf einmal, sondern in mehreren Schritten durchgeführt. Jeder Emissions-Teil gilt dann als Tranche.
Transaktionskosten
Kosten, die beim An- und Verkauf von Wertpapieren anfallen und dem Fondsvermögen belastet werden.
Treasury Bill
Treasury Bills sind Schatzwechsel des Staats, die in den USA und in Großbritannien (dort auch als Exchequer Bills bekannt) emittiert werden. Der Staat bedient sich dieser Treasury Bills zur kurzfristigen Kreditaufnahme (zur Deckung seines Finanzbedarfes); es ist ein kurzfristiges Geldmarktpapier. Die Laufzeit beträgt meist neunzig Tage.
Trend
Die aus Vergangenheit und Gegenwart abzuleitende langfristige Grundrichtung einer Entwicklung, die unter Verwendung statistischen Zahlenmaterials berechnet wird. Im Börsengeschäft wird damit eine über einen längeren Zeitraum stabile Börsenentwicklung in eine bestimmte Richtung verstanden. Es wird zwischen Aufwärts-, Abwärts- und Seitwärtstrend (Bewegung ohne größere Schwankungen)unterschieden.
Trust
Englische Bezeichnung für Investmentfonds .
Turbo-Discout-Zertifikat
Im Gegensatz zu klassischen Discount-Zertifikaten, besitzen Turbo-Discount-Zertifikate einen Hebeleffekt. Wenn bei Laufzeitende der Preis des Underlyings unter dem Strike liegt, erfolgt keine Rückzahlung. Liegt der Preis des Underlyings zwischen Strike und Cap, beträgt die Rückzahlung (Preis des Underlyings - Strike) Euro. Oberhalb des Caps ist die Rückzahlung auf (Cap - Strike) Euro begrenzt.
Turbo-Katapult-Zertifikat
Mit einem Turbo-Katapult-Zertifikat kann der Anleger innerhalb einer Kursspanne doppelt an der Entwicklung des Underlyings teilnehmen. Im Gegensatz zu normalen Bandbreiten-Zertifikaten nimmt der Anleger an Verlusten bis zum Strike nicht voll teil, riskiert aber bei Unterschreiten dieser Schwelle einen Totalverlust.
Turnaround
Bezeichnet die Trendwende zur Verbesserung der Lage innerhalb einer Branche, einer Aktiengesellschaft, des allgemeinen Börsentrends, etc. Es ist also die Gelegenheit zum Einstieg an der Börse.
Two-Asset Aktienanleihe
Bei Two-Asset Aktienanleihen erfolgt am Laufzeitende die Rückzahlung des Nominalwertes nur dann, wenn der Preis beider Underlyings ihren jeweiligen Strike nicht unterschreitet. Andernfalls kann der Emittent am Laufzeitende das billigere der beiden Underlyings im Bezugsverhältnis liefern.
Two-Asset Discount-Zertifikat
Im Gegensatz zu klassischen Discount-Zertifikaten besitzt ein Two-Asset Discount-Zertifikat zwei Underlyings (A und B). Zu Laufzeitende hat der der Emittent die Wahl, entweder dem Anleger Aktien des Underlyings A entsprechend der Ratio zu liefern, dem Anleger Aktien des Underlyings B entsprechend der Ratio zu liefern, dem Anleger den Höchstbetrag (Cap * Ratio) auszuzahlen. Als Ausgleich für dieses Risiko erhält der Anleger einen höhen Discount.
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