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"Die oben genannten Werte sind derzeit nicht aktuell."
WKN/ISIN/SYMBOL/NAME

Lexikon - W

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Wachstumsaktie

Aktie eines Unternehmen oder einer Branche, die ein überdurchschnittliches Wachstum erwarten lässt. Als typische Wachstumsaktien wurden/werden Aktien von Unternehmen, die sich im Internet engagieren, angesehen.

Wall Street

Die New Yorker Börse (New York Stock Exchange) hat die Anschrift "Wall Street" in New York. Mit diesem Straßennamen verbindet man im Allgemeinen automatisch die New Yorker Börse, einen der weltweit bedeutendsten Handelsplätze.

Wandelanleihe

Auch Wandelobligation oder englisch convertible Bond. Anleihe, die innerhalb einer bestimmten Frist unter ggf. bestimmten Bedingungen und in einem festen Umtauschverhältnis in Aktien des Unternehmens getauscht werden kann. Bei positiver Kursentwicklung wird der Inhaber der Wandelanleihe die Chance nutzen, an der Substanz und Ertragskraft des Unternehmens zu partizipieren und wandeln. I.d.R. haben Wandelanleihen eine niedrigere Verzinsung als normale Anleihen, da dem Inhaber der Vorteil der Wandlungsmöglichkeit eingeräumt wird.

Wandelobligation

Siehe Wandelanleihe

Wandlung

Unter Wandlung versteht man den Umtausch von Wandelanleihen und Genussscheinen mit Wandlungsrecht in den Basiswert (z.B. Aktien). Das Recht zur Wandlung ist in der Anleihe verbrieft und nicht entziehbar. Die Durchführung der Wandlung kann nur zu den entsprechenden Wandlungsbedingungen erfolgen.

Warenterminbörse

Börse, an der Termingeschäfte über mengen- und qualitätsmäßig standardisierte Einheiten von im großen Umfang verbrauchten Naturprodukten abgeschlossen werden. Weltweit gibt es 47 organisierte Warenterminmärkte, insbesondere in den USA und Kanada. Die älteste und zugleich umsatzstärkste Terminbörse für Waren- und Finanzkontrakte ist die 1848 gegründete Chicago Board of Trade. Erwähnenswerte Warenterminbörsen in Europa befinden sich in London, Amsterdam und Paris.

Warentermingeschäfte

An der Börse werden die verschiedenste Waren (Getreide, Baumwolle, Metalle etc.) gehandelt. Bei Abwicklung eines Warentermingeschäftes erfolgt die Abwicklung (Lieferung, Abnahme, Zahlung) zu einem später vereinbarten Termin.

Warrant

Siehe Optionsschein

Wechsel

Mit Wechsel (engl.: Bill of Exchange) wird ein Wertpapier bezeichnet, das die ausstellende Person anweist, dem Wechselnehmer zu einem bestimmten Zeitpunkt oder innerhalb einer bestimmten Frist unbedingt einen festen Betrag auszuzahlen. Wechsel werden hauptsächlich bei der Finanzierung von Handelsgeschäften eingesetzt.

Wechselkurs

Der Wechselkurs bezeichnet den Preis einer ausländischen Währung, ausgedrückt in Einheiten der eigenen Währung. Der Wechsel- oder Devisenkurs wurde in Deutschland bis Ende 1998 sowohl amtlich als auch im Freiverkehr zwischen den Banken ermittelt. Die amtliche Kursfeststellung erfolgte dabei an der Devisenbörse in D-Mark für einen festgesetzten Betrag der jeweiligen Auslandswährung (sog. Preisnotierung, z.B. 1,91 DM je US-Dollar). Im Unterschied dazu wird für den Euro die sog. Mengennotierung angegeben. Im Gegensatz zur Preisnotierung gibt die Mengennotierung an, welcher Betrag der Auslandswährung als Gegenwert für eine bestimmte Menge an Inlandswährung zu zahlen ist (z.B. 1,02 US-Dollar für einen Euro)."

Wertpapier

Urkunden, in denen ein privates Recht in der Weise verbrieft ist, dass zur Geltendmachung des Rechtes zumindest der Besitz der Urkunde erforderlich ist. Wertpapiere sind z.B. Banknoten, Schecks, Wechsel, Aktien, Anleihen, Hypothekenbriefe. Die Übertragung der Rechte erfordert die Vorlage oder Übergabe des Wertpapiers. Im engeren Sinne versteht man unter Wertpapieren Effekten. Dazu zählen z.B. Schuldverschreibungen, Aktien, Investmentzertifikate.

Wertpapierindex

Wertpapierindex ist ein Sammelbegriff für Aktien- und Rentenindizes. Wertpapierindizes werden berechnet, um die Gesamtverfassung eines Marktes für bestimmte Arten von Wertpapieren in einer Kennzahl darzustellen. Daneben dienen Wertpapierindizes auch als Erfolgsmaßstab für Investmentfonds. Vielfach erfolgen auch Kurssicherungsmaßnahmen auf Basis von Wertpapierindizes. Die Berechnung der einzelnen Wertpapierindizes wird mit Hilfe von mathematischen Formeln sowie statistischen Methoden vorgenommen.

Wertpapierkennummer (WKN, WPKN)

Die Wertpapierkennummer (WKN) diente der eindeutigen Identifizierung des Wertpapieres. Sie war eine sechsstellige Zahl und wurde ausschließlich für in Deutschland handelbare Wertpapiere verwendet. Die so genannte ISIN wird die WKN ersetzen.

Wertpapierleihe

Bei der Wertpapierleihe leiht ein Wertpapierbesitzer einem Händler seine Aktien oder Anleihen mit der Bedingung, daß er nach Ablauf einer meist sehr kurzen Leihfrist von wenigen Tagen Papiere gleicher Art und Güte zurückbekommt. Dafür zahlt der Händler dem Verleiher eine Gebühr. Der Händler (Entleiher) kann während der Leihfrist mit den Wertpapieren zum Beispiel eigene Lieferverpflichtungen erfüllen. Der Verleiher kann damit die Performance seines Depots erhöhen.

Wertpapierorder

Bezeichnung für einen Wertpapierkauf oder -verkaufsauftrag.

Wertpapierpensionsgeschäfte

Kauf lombardfähiger Wertpapiere durch die Deutsche Bundesbank, mit gleichzeitiger Vereinbarung des Rückkaufs zu einem bestimmten, zukünftigen Termin. Die betreffenden Wertpapiere müssen an einer Börse im amtlichen Handel oder geregelten Markt notiert werden. Man unterscheidet bei der Zuteilung von Wertpapierpensionsgeschäften zwischen dem Mengen- und dem Zinstender.

Wertpapierpensionssatz

Dieser "dritte Leitzinssatz" wird von der Bundesbank zur Feinsteuerung ihrer Geldpolitik eingesetzt. Es werden lombardfähige Wertpapiere verwendet, die die Banken nach 30 Tagen zurücknehmen.

Wetter-Derivate

Wetter-Derivate sind Termingeschäfte. Bei diesem standardisierten Handel mit Option oder Future-Kontrakten können sich beispielsweise Unternehmen gegen witterungsbedingte Risiken absichern. So kann sich beispielsweise ein Stromlieferant vor einem ungewöhnlich warmen Winter, der zu weniger Stromverbrauch führt, mit Hilfe von Optionen schützen. Ein Hersteller von Speiseeis könnte sich durch Wetter-Derivate gegen mögliche Umsatzausfälle in einem verregneten Sommer absichern.

Widerstandslinie

Begriff aus der Chartanalyse. Sie beschreibt die Kursgrenze, über die ein Wertpapier oder der Gesamtmarkt schwer steigen wird. Zusammen mit der Unterstützungslinie beschreibt sie den Trendkanal.

Wiederanlage

Die Wiederanlage des jährlichen Ausschüttungsbetrags erfolgt in der Regel automatisch. Dem Anleger werden auf Basis des Rücknahmepreises neue Fondsanteile oder Bruchteile von Anteilen gutgeschrieben. Die Wiederanlage von Ausschüttungen führt zu einem höheren Wertzuwachs des eingesetzten Kapitals. siehe: Zinseszins-Effekt

Wiederanlagerabatt

Rabatt, der bei ausschüttenden Fonds bei der Wiederanlage des Ausschüttungbetrags in demselben Fonds gewährt wird. Der Anleger muss dabei häufig keinen oder nur einen rabattierten Ausgabeaufschlag bezahlen. Die Höhe des Wiederanlagerabatts wird mit der Ausschüttungsbekanntmachung veröffentlicht.

Wiederanlagerisiko

Für Anleger hängt die Rendite einer Anleihe neben dem Kurs und der Nominalverzinsung der Anleihe auch davon ab, ob die Zinserträge, die während der Laufzeit der Anleihe erzielt werden, zu einem gleich hohen oder besseren Zinssatz wie der der Anleihe wieder angelegt werden können. Das Risiko, daß der allgemeine Marktzins während der Laufzeit unter die Verzinsung der Anleihe fällt, wird allgemein als Wiederanlagerisiko bezeichnet. Das Ausmaß des Wiederanlagerisikos hängt von der Ausgestaltung der jeweiligen Anleihe ab. Lediglich Zerobonds beinhalten keinerlei Wiederanlagerisiko.

Wimpel

Begriff der Charttechnik. Sind mit Flaggen zu vergleichen, haben aber die Form eines Dreiecks. Sie treten ebenfalls in Auf- bzw. Abwärtstrends auf und dauern mehrere Tage an. Wimpel haben ihre Spitze stets rechts. Nach einem Ausbruch aus dem Wimpel kann ein Kursziel angegeben werden. Dazu addiert man die breiteste Stelle des Dreiecks zum Ausbruchskurs hinzu.

Window Dressing

Bemühen von Banken und Fonds ein Kursbild am Ende einer Periode möglichst günstig erscheinen zu lassen. Bei überdurchschnittlicher Performance werden die Kurse am Ende nach unten gedrückt, bei unterdurchschnittlicher Performance nach oben.

Wire House

Die englische Bezeichnung "Wire House" steht für ein Brokerhaus mit "open lines", also sogenannte Standleitungen zu Zweigstellen oder Firmen. Diese Verbindungen werden nicht anderweitig genutzt und diese obgleich teure Einrichtung lohnt für qualitativ hochwertige Informationen.

WKN

Abkürzung für Wertpapierkennummer

Working Capital

Working Capital ist die angelsächsische Bezeichnung für Umlaufvermögen. Es ist eine Kennzahl in der statischen Bilanzanalyse, die der Beobachtung von Veränderungen der Liquidität eines Unternehmens dient (Liquiditätsbeurteilung). Sie zeigt die Differenz zwischen Umlaufvermögen und kurz- und mittelfristigem Fremdkapital an. Die Veränderung des Working Capital wird in der Kapitalflussrechnung zur Beurteilung der Finanzlage des Unternehmens herangezogen.

Working Capital Ratio

Damit bezeichnet man das Verhältnis von Umlaufvermögen zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten.

WpHG

Abkürzung für Wertpapierhandelsgesetz

WTB

Abkürzung für Warenterminbörse Hannover AG

Währungsanleihe

Anleihen, die im Inland in einer ausländischen Währung aufgelegt werden.

Währungsrisiko

Aus einem kalkulierten Gewinn kann ein Verlust entstehen aufgrund des Währungsrisikos. Wenn sich der zugrundegelegte Wechselkurs der Währung, in welcher das Geschäft getätigt wurde, bei Fälligkeit der Rechnung/Zahlung geändert hat, kann dies der Fall sein. Durch Devisentermingeschäfte bzw. Devisenoptionen kann das Währungsrisiko abgesichert werden.

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